Dämpfer vor der K.o.-Phase: DFB-Elf unterliegt Ecuador im letzten Gruppenspiel mit 1:2

wm26

Die deutsche Nationalmannschaft hat die Gruppenphase der FIFA Weltmeisterschaft 2026 mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen Ecuador abgeschlossen. Trotz eines Blitzstarts im New York New Jersey Stadium gab das bereits für die K.o.-Runde qualifizierte Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann das Spiel aus der Hand. Die erste Turnier-Niederlage ändert jedoch nichts am sicheren Einzug in das Sechzehntelfinale.

Von David Weiß:

Turbulente Anfangsphase und Sanés Blitztor

Deutschland startete furios in die Begegnung des dritten Spieltags. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Offensivakteur Leroy Sané die DFB-Elf nach einem zielstrebigen Angriff früh mit 1:0 in Führung. Die Freude währte jedoch nur kurz: Ecuador, das unter großem Druck stand und für ein Weiterkommen zwingend punkten musste, antwortete prompt. Ein Distanzschuss von Nilson Angulo sorgte nur sieben Minuten später (9. Minute) für den umjubelten 1:1-Ausgleich der Südamerikaner.

In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie, in der sich beide Mannschaften phasenweise neutralisierten. Die deutsche Defensive offenbarte jedoch vereinzelt Abstimmungsprobleme, während das Angriffsspiel der DFB-Auswahl – die unter anderem mit Stammkräften wie Joshua Kimmich und Jamal Musiala gestartet war – mit zunehmender Spieldauer etwas an Durchschlagskraft verlor.

Plata schockt Deutschland in der Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel drängte Ecuador weiter auf den entscheidenden Treffer, um die eigenen Chancen auf die K.o.-Phase am Leben zu erhalten. Die leidenschaftlichen Bemühungen der „Tri“ wurden in der 77. Spielminute belohnt: Gonzalo Plata nutzte eine Unachtsamkeit in der deutschen Hintermannschaft und erzielte den viel umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Ecuadorianer.

Trotz anschließender Offensivbemühungen und mehrerer Einwechslungen in der Schlussphase (unter anderem Deniz Undav und Malick Thiaw) gelang Deutschland vor vollbesetzten Rängen in East Rutherford kein weiterer Treffer mehr. Die DFB-Elf zieht somit trotz des Dämpfers in das Sechzehntelfinale ein, wird aber die defensiven Anfälligkeiten analysieren müssen, um in den alles entscheidenden K.o.-Spielen wieder an die Souveränität der ersten beiden Begegnungen anknüpfen zu können.

Bild: pixabay